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Die Entenschaar....

In der zweiten Januarwoche fanden sich fünf Enten auf dem Tierheimgelände ein. Hier durchsuchten sie den Misthaufen nach Futter. Als sie einen Tag später wieder auftauchten, richteten wir ihnen einen Futterplatz ein. Hier bekamen sie morgens Hühnerfutter und Brot. Auch etwas zu trinken stellten wir bereit. Nun warteten die Enten täglich auf ihr Futter. Einige Tage später waren wir sehr überrascht- es schien sich in der „Wilhelmshavener Entenszene“ rumgesprochen zu haben, dass im Tierheim gefüttert wird. Es versammelten sich ca. 20-25 Enten am Futterplatz. Diese werden nun mit Futter versorgt, da es für die Enten sehr schwer ist, bei einer geschlossenen Schneedecke und zugefrorenen Gewässern ausreichend Futter zu finden.

Dies gilt natürlich für andere Wildvögel auch. Bei diesen Witterungsverhältnissen sollte man den Vögeln mit Futter aushelfen. Zur Fütterung eigenen sich für Körnerfresser wie z.B. Meise, Fink, Spatz, Kernbeißer und Dompfaff die im Handel angebotenen Körnermischungen, Sonnenblumenkerne und Meisenknödel. Die Weichfutterfresser (u.a. Amsel, Drossel, Star, Rotkehlchen, Baumläufer, Heckenbraunelle, Wintergoldhähnchen und der kleine Zaunkönig) sind meist auf Beeren und Obst spezialisiert. Sie gehen zwar auch an aufgehängte Futtertöpfe, aber man kann ihnen auch eine Freude mit einem Apfel machen, den man z.B. unter einer Hecke legt und getrockneten Beeren (z.B. Vogelbeeren). 
Bei der Winterfütterung ist zu beachten, dass man nicht zu früh mit der Fütterung anfängt. Das heißt, dass man erst bei Dauerfrost und geschlossener Schneedecke füttern sollte. Wenn es wieder milder wird, sollte man die Fütterung reduzieren, damit die Vögel wieder natürliches Futter suchen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass man die Vögel zur Bequemlichkeit erzieht. Spätestens im Frühjahr vor dem Brüten sollte die Fütterung eingestellt werden, da es ansonsten bei den Jungtieren zu Mangelerscheinungen führen kann (dies könnte den Tod der Tiere bedeuten). Wichtig ist, dass man regelmäßig und artgerecht füttert. Es sollten keine gewürzten Speisen gereicht werden. Auch kann man den Tieren eine Schale mit Wasser bereitstellen. Dies hilft den Vögeln, die kalte Jahreszeit zu überstehen. Weitere Informationen gibt es auf der Seite des Deutschen Tierschutzbundes

Futterglocke für Vögel
Zutaten
- einen Tontopf (etwa 8-10 cm)
- ausgelassenen Rindertalg oder Rinderfett vom Metzger
- etwas Speiseöl
- Körnermischung
Hartfutter-Körnermischung (aus der Tierhandlung) oder Weichfutter aus Haferflocken, Weizenkleie und Rosinen/Beeren
- ein Stück Hanf-Kordel
- Ast
Die Zubereitung
- Das Fett langsam erhitzen, bis es schmilzt.
- Nun die Futtermischung beifügen: Für Körnerfresser etwa die doppelte Menge Körnermischung, für Weichfutterfresser etwa genauso viel Haferflocken und Beeren wie Fett.
- Ein Schuss Speiseöl verhindert, dass das Fett zu hart wird.
- Am Stöckchen wird die Kordel zum Aufhängen angeknotet. Diese wird durch das Loch im Tontopf nach außen geführt. Der Knoten muss groß genug sein, dass er nicht durch das Loch rutschen kann. Das Stöckchen muss unten einige Zentimeter aus dem Topf rausragen. Hier halten sich die Vögel fest, wenn sie fressen.
- Nun wird der Futtermix in den Tontopf gefüllt.
- Anschließend das ganze auskühlen lassen und dann im Garten aufhängen.
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