Tierheim Wilhelmshaven

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Fundgrube Ein Tierschutzgedicht zum Nachdenken

.

Ein Tierschutzgedicht zum Nachdenken

 


Tierschutz, als unbequem bekannt,
wird lächelnd Spinnerei genannt
Wen kümmert denn ein Hund, der friert,
an kurzer Kette vegetiert?
Wen Katzen, die kaum produziert,
Verkehr und Jäger dezimiert?

Was regt man sich unnötig auf,
weil angeboten zum Verkauf
und Lockmittel für manch ein Kind
Tiermassen auf dem Markte sind,
die wenn der Neuheit Reiz vorbei,
man weitergibt, von Skrupel frei.

Wen stört´s, wenn dann auf Inserate
ein Händler wieder Zugriff hatte
sich tarnt, er hätt den besten Platz
für diesen süßen Katzenschatz,
das Tier nach qualvollem Transport
ausliefert dem Versuchstiermord?

Was tut´s, wenn für das Wohl der Menschen
Millionen Tiere schmerzvoll enden?
Warum nicht erst an Tieren testen,
was wir nicht selbst erdulden möchten?

Wenn Menschenmord als Schwerverbrechen
geahndet wird, warum nicht rächen,
an Wesen, die nur wehrlos zucken,
noch besser: frei von Schuld begucken.
Wie man im Film ersticht, zertritt
vom Tier zum Mensch – ein winziger Schritt!

Was macht es schon, wenn alles Vieh,
jetzt produziert in Batterie
auf engstem Raum , wo`s hingestellt,
nur für Profit und Nutzen zählt,
sich einmal frei bewegen kann,
auf seinem letzen Schlachthofgang?

Man weiß zudem, das Glück der Erde
liegt auf dem Rücken unsrer Pferde.
Da Gnadenbrot sich nicht rentiert,
zum Schlachten man sie exportiert.
Ihr Jammer ist bestimmt vergessen,
wenn wir Importsalami essen.

Auch weiß ein jeder ganz genau:
bei uns zählt nur mit Pelz die Frau.
Was fragt man nach der Tiere Zahl,
bei einem Nerz der ersten Wahl?

Was interessiert mach sich so sehr
Für Robbenmord im fernen Meer,
für Hunde auf den Philippinen,
die totgequält zum Mahle dienen,
für Stierkampf, diese Volksvergnügen
wo chancenlos die Tiere unterliegen?

Wer selbstlos  für ein Tier tritt ein,
muss irgendwie suspekt doch sein!
“Sorgt erst für Menschen” hört man sagen.
Man ist versucht zurück zu fragen,
was denn der Vorwurfsvolle tat,
wieviel er schon geholfen hat?

Man ist erfreut, dann zu erfahren,
er spendet schon seit ein paar Jahren
zum guten Zweck ein Jahreslos.
Die Preise, die es gibt, sind groß.
Darauf wird kläglich er verstummen,
denn aktiv helfen nur die “Dummen”.

Was da als Spinnerei verlacht,
der Menschheit alle Ehre macht,
denn Tierschutz macht im Kleinen gut,
was menschliche Zerstörungswut
an der Natur im Großen schändet,
weil Menschheit vom Verstand geblendet
meint alles liegt ihr nur zu Füßen,
vergisst, dass sie es selbst wird büßen.

von Sigrid Mayr-Gruber

 

Wer ist online

Wir haben 10 Gäste online

Umfragen

Wie finden Sie die Videos bei den Hunden?