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Welche Rasse hat mein Hund? Nach den immer wiederkehrenden Diskussionen unter Hundehaltern "welcher Rasse gehört mein Hund wohl an?" habe ich doch einmal ein wenig recherchiert. Und dabei stieß ich auf eine sensationelle Entdeckung! Mein Hund ist ein waschechter, edler canis godzilliaris! Aber lest selbst. Aus dem Rassestandard: Schon als Welpe zeigt er seinen rassetypischen Hang, von seinem kräftigen Gebiss Gebrauch zu machen. So beißt er in alles, was ihm unterkommt, seien es Socken, Schuhe, Möbel oder gar die Hände Ihrer Kinder! Hier gilt es, ihm dieses Verhalten bereits in der Jugend mit viel Einfühlungsvermögen abzugewöhnen, damit er als erwachsener Hund mit diesem Hang richtig umzugehen weiß. Es empfiehlt sich, ihm geeignete Gegenstände anzubieten, die ersatzweise bekaut werden können. Doch dies sind nicht die einzigen erstaunlichen Fähigkeiten, die den stolzen Besitzer eines Godzis erwarten können: ohne Rücksicht auf Verluste ist er in der Lage, seinem Halter auf den Schoß zu klettern, um ihn totzuschmusen. Achtung! Aufgrund seines Gewichts kann dies zu schweren Einschlafzuständen der verschiedenen Extremitäten des Halters führen! Auch sollte man sich vor seinen Pfoten in Acht nehmen, denn während man selbst z.B. gemütlich vor dem Fernseher sitzt, kann es leicht passieren, dass der Godzi auf die Füße seines Halters tritt, um ihm ein Bussi auf die Wange zu geben. Auch hier ist vor einer gewissen Verletzungsgefahr zu warnen! Auf ein weiteres Merkmal dieses wunderbaren Hundes sei hingewiesen: er kann aus vielen Metern Abstand plötzlich und unvermittelt auf seinen Halter zurasen und ihn beim Versuch, dessen Gesicht abzuschlabbern, umwerfen. Das rassetypischste Merkmal des canis godzilliaris, dem er wohl auch seinen Namen verdankt, ist aber seine kräftige, lange Rute. Mit einem Schlag kann er einen liebevoll gedeckten Wohnzimmertisch abräumen und somit ein heilloses Durcheinander verursachen! Da es sich hierbei um ein sehr altes, angeborenes Verhalten handelt, lässt sich dieses auch kaum abtrainieren. Bereits die prähistorischen Vorgänger unseres Godzi machten bei der Jagd nicht nur von ihrem kräftigen Gebiss, sondern auch von ihrer starken Rute Gebrauch, mit der sie Beute oder Gegner, die sich hinter ihnen aufhielten, mit einem Schlag niederstrecken konnten. Sie sehen also, der Godzi ist *kein Anfängerhund*. Er erfordert einen reaktionsschnellen, wendigen Halter, der ebenso geschickt ausweichen wie fallende Gegenstände auffangen kann. Sportlich sollte er sein, denn ein gesunder Godzi benötigt eine Menge Auslauf. Außerdem sollte er in der Lage sein, diesem ungewöhnlichen Hund die Liebe, den Respekt und die Sensibilität entgegen zu bringen, die auch der Godzi ihm so gerne schenkt. Sehr schön kann man die verschieden Verhaltensweisen des canis godzilliaris in diversen Dokumentarfilmen über dessen Vorfahren beobachten, in denen prähistorische Details des Tieres in die Neuzeit versetzt wurden, um seine gewaltige Kraft, gepaart mit seiner unverwechselbaren Eleganz, zu verdeutlichen. Einer der berühmtesten Filme ist wohl "Godzilla" von Roland Emmerich, in dem der geballten Kraft der Rute besondere Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Hier kann man auch gut beobachten, was aus einem solch sensiblen Tier bei falscher Haltung werden kann. Heute geht man davon aus, dass nahezu jeder Hund mit einem Godzi verwandt ist. Sie sagen, dass kann nicht sein, denn mein Hund ist ja viel kleiner? Falsch! Bereits im 14. Jahrhundert begannen die Japaner mit der Zucht des sog. canis godzilliaris bonsailiaris, kurz Bodzilla. Der Bodzilla unterscheidet sich in nichts von seinem großen Verwandten, außer eben durch die Größe. Also: vergessen Sie alles, was Ihnen diverse Züchter oder Kynologen erzählt haben, beobachten Sie Ihren Hund ganz genau. Zeigte er je eine der beschriebenen Verhaltensweisen? Dann haben auch Sie einen stolzen Nachfahren von Godzilla! :o)
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